Neu hier? So können Sie bei Remedia Homöopathie suchen ...
help text filter image
Filterkategorie
Schränken Sie den Suchbereich mithilfe der Kategorien ein. So kommen Sie noch schneller zum passenden Suchergebnis aber auch zu erweiterten Detailfiltern.
  • Einzelmittel (Globuli und Dilutionen)
  • Arzneien, Sets, Zubehör und Bücher
  • Website-Inhalte
  • Literaturarchiv
help text input image
Suchbegriff
Suche möglich nach: Einzelmittel-Namen (z.B. Arnica montana), Synonymen (z.B. Brechnuß), Produktnummer (z.B. 9001366), Familie (z.B. Nosode), Scholten Nr. (z.B. 665.24.08). In den grünen Feldern werden Ihnen die jeweiligen Hauptnamen unserer Mittel angezeigt.

K-Potenzen

Herstellung homöopathischer K-Potenzen
K-Gesamtanlage.jpg

K-Potenzen Definition

Homöopathische Arzneimittel die nach der Korsakoff-Methode hergestellt werden, nennt man K-Potenzen. Diese werden nach der Einglasmethode mit einer Potenziermaschine gefertigt. Die auf diese Art und Weise hergestellten Mittel werden extra gekennzeichnet, "Arnica 200K" ist z.B. eine Arnica C200, die nach Korsakoff hergestellt wurde. 

 

Anwendung von K-Potenzen

Die herk√∂mmliche Therapieform der klassischen Hom√∂opathie kommt meist mit Potenzen bis C200 aus. Dabei werden gleicherma√üen akute wie chronische Erkrankungsverl√§ufe mit der Arzneiwirktiefe erreicht. Bei schwierigen, chronischen Erkrankungsverl√§ufen sind vielfach Hochpotenzen weit √ľber der C200 erforderlich, die aber von Hand nicht mehr hergestellt werden k√∂nnen, da ihre Herstellung infolge zu langer Dauer viel zu kostenintensiv w√§re.

 

Herstellung der K-Potenzen mit dem Korsakoff - Potenzierer

Dort, wo besonders hohe Potenzen nach der Methode Korsakoffs gefragt sind, unterst√ľtzt in unserem Labor nun ein pneumatischer Muskel von Festo den sensiblen Potenzier-Vorgang. Zentraler Baustein der Anlage ist der pneumatische Muskel MAS, der die h√§ndische Sch√ľttelbewegung der Arzneien simuliert. ‚ÄěWichtigstes Kriterium bei Entwicklung war, dass keine starken elektrischen Felder erzeugt werden d√ľrfen. Und um effektives Arbeiten zu gew√§hrleisten, muss der Potenziervorgang so schnell wie m√∂glich durchgef√ľhrt werden - der pneumatische Muskel ist die Ideall√∂sung", so der Konstrukteur.

Die Taktzeit f√ľr eine Muskelkontraktion betr√§gt eine viertel Sekunde, pro Minute fallen also rund 250 Beanspruchungen auf den Muskel. Es gilt beim Potenzieren die mechanische Energie mit konstanten Schl√§gen in die Fl√ľssigkeit einzubringen. Menschen sto√üen dabei naturgem√§√ü bald an ihre Grenzen und nach einer Zeit tritt eine Erm√ľdung auf. Die Schlagintensit√§t verdeutlicht die Kraft, die beim Potenziervorgang freigesetzt wird: hat ein Autounfall mit Personenschaden eine Beschleunigung von etwa 40 g, so kommt man bei der h√§ndischen Arzneiherstellung im Labor auf etwa 40 - 80 g. Die Maschine hingegen erreicht eine Beschleunigung von 500 g.

 

Mit Pneumatik potenzieren

An der Maschine werden alle Arbeitsschritte des Potenzierens nur mit Hilfe von Druckluft ausgef√ľhrt. In der modular aufgebauten Anlage werden jeweils vier Fl√§schchen gruppenweise zusammengefasst. Ein pneumatischer Muskel erzeugt eine Drehbewegung, die einen Arm ca. 30 Grad schnell auf und ab schwenken l√§sst. Am Ende dieses Armes befinden sich die Fl√§schchen in einer Kassette, die durch die Bewegung zehn Mal auf eine feste Unterlage geschlagen wird. W√§hrend des Potenzierens wird die Fl√ľssigkeit in den Fl√§schchen stufenweise verd√ľnnt: Nach dem automatischen √Ėffnen der Kassetten sorgt ein Drehzylinder daf√ľr, dass die Fl√§schchen umgekippt werden, und 99% der Fl√ľssigkeit aus den Flaschen flie√üen kann. Ein Hundertstel der Fl√ľssigkeit bleibt an der Innenwand als d√ľnner Film haften. Danach werden Vakuumd√ľsen hinzugef√ľhrt, um die verbleibenden Tr√∂pfchen vom Flaschenrand abzusaugen. Einspritzd√ľsen, die seitlich √ľber die Flaschen geschwenkt werden, verd√ľnnen die verbliebene Fl√ľssigkeit im Verh√§ltnis 1:99 mit frischem Wasser. Die Pumpfunktion √ľbernehmen dabei Dosierkolben aus Glas.

Flaschen bef√ľllen mit dem Korsakoff Potenzierer
Flaschen bef√ľllen mit dem Korsakoff Potenzierer


10 kräftige Schläge


Flaschen entleeren

 

Fokus Mensch

Obwohl sich der Einsatz von Pneumatik im Bereich der Hom√∂opathie bew√§hrt hat, soll die menschliche Arbeitskraft laut Remedia-Gesch√§ftsf√ľhrer Robert M√ľntz weiterhin nicht zu kurz kommen: ‚ÄěWir verstehen uns als Manufaktur, diesem Gedanken f√ľhlen wir uns verpflichtet. Auf pneumatische Muskelkraft setzen wir nur dort, wo die Potenzen es sinnvoll erscheinen lassen, denn der Mensch ist in der Hom√∂opathie nicht wegzudenken."

 

Gegen√ľberstellung Mensch - Potenziermaschine

  Mensch Potenzierer Faktor
Aufprallbeschleunigung 50g 500g 10
Dauer einer 50M 140 Tage 6 Tage 23
Arzneien zur gleichen Zeit  1 8 8
Gesamtleistungsverhältnis     1840