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Tegenaria atrica

Tegenaria atrica
Arzneimittelpr√ľfung von Dr. G√ľnter Heck

Einf√ľhrung¬†Tegenaria atrica

Diese Arzneimittelpr√ľfung wurde im Jahre 2000 und 2001 w√§hrend eines dreij√§hrigen Weiterbildungskurses zum Erwerb der Zusatz¬≠bezeichnung ‚ÄěHom√∂opathie‚Äú durchgef√ľhrt, an dem ausschlie√ülich √Ąrzte teilnahmen. Die Pr√ľfer und Pr√ľferinnen waren Mitglieder dieser Gruppe. Die Supervisoren waren erfahrene hom√∂opathische √Ąrzte. Die Durchf√ľhrung einer Arznei¬≠mittel¬≠pr√ľfung (AMP) w√§h¬≠rend der hom√∂opathischen Ausbildung ist sehr sinnvoll, um die Philosophie und Praxis der Hom√∂opathie grundlegend kennen zu lernen. Dar√ľber hinaus sagt Hahnemann im ¬ß 141, Org.:

Doch bleiben diejenigen Pr√ľfungen der reinen Wirkungen ein¬≠facher Arzneien in Ver√§nderung des menschlichen Befindens und der k√ľnstlichen Krankheitszust√§nde und Symptome, welche sie im gesunden Menschen erzeugen k√∂nnen, welche der gesunde, vor¬≠urtheilslose, gewissenhafte, feinf√ľhlige Arzt an sich selbst mit aller ihn hier gelehrten Vorsicht und Behutsamkeit anstellt, die vorz√ľg¬≠lichsten. Er wei√ü am gewissesten, was er an sich selbst wahr¬≠ge¬≠nommen hat.

In der Anmerkung zu diesem Paragraphen geht Hahnemann noch ausf√ľhrlicher darauf ein, dass der Arzt als Selbstversucher zum Beobachter ausgebildet wird. F√ľr angehende Hom√∂opathen ist es eine gute Gelegenheit, in der AMP zun√§chst die andere Seite des Schreibtischs einzunehmen und dabei festzustellen, wie schwierig es ist, Symptome genau zu beschreiben. Au√üerdem √∂ffnet die Teil¬≠nahme an einer AMP einen Weg zur direkten empirischen Seite der Hom√∂opathie, wir haben die M√∂glichkeit, die ‚ÄěEnergie‚Äú der Arzneimittelsubstanzen in einem gesch√ľtzten Rahmen unter fach¬≠kundiger Supervision kennen zu lernen. Daf√ľr ist ein Drei¬≠jahres¬≠kurs die ideale Gelegenheit.

 

Die Gemeine Hauswinkelspinne

Im Spiegel 39/2002 erschien ein Artikel √ľber Spinnen. Dieser besch√§ftigte sich mit industriellen Forschungsvorhaben, aus der Spinnenseide einen vielfach einsetzbaren Hightech-Werkstoff her¬≠zustellen, weniger mit der Spinnenangst. Daraufhin schrieb Tania Loran aus Braunschweig folgenden Leserbrief: ‚ÄěVielen Dank, dass Sie den Spinnenbericht jeweils auf zwei R√ľckseiten platziert hatten. So konnte ich die Seiten problemlos heraustrennen, ohne mir die sicherlich ekligen Fotos anschauen zu m√ľssen. Leider konnte ich daher den Bericht nicht lesen. Auch wenn es lustig erscheint, kann eine irrationale Angst vor Spinnen durchaus den Alltag belasten.‚Äú

Dieser Leserbrief ist ein gutes Beispiel f√ľr die weit verbreitete Angst vor Spinnen, die √ľbrigens bei Frauen viel h√§ufiger anzu¬≠treffen ist als bei M√§nnern. Es gibt f√ľr diese Angst keine rationale Erkl√§rung, denn die wenigsten Spinnen k√∂nnen dem Menschen √ľberhaupt gef√§hrlich werden, schon gar nicht die Arten, die in Europa leben. Ungeachtet dessen k√∂nnen Arachnophobiker (Menschen mit Spinnenangst) schon beim Anblick eines Spinnen¬≠fotos in Schwei√ü ausbrechen, zittern und in Panik fl√ľchten wollen. Der Ausruf ‚ÄěPfui Spinne‚Äú ist in der Umgangssprache ganz allge¬≠mein ein Ausdruck des Ekels geworden, der zeigt, wie verbreitet der Abscheu vor diesen kleinen Tieren ist.

Gleichzeitig √ľben die Spinnen eine eigent√ľmliche Faszination aus. Die Filme ‚ÄěSpiderman‚Äú und ‚ÄěArrack attack‚Äú waren Publikums¬≠erfolge im vergangenen Jahr. ‚ÄěSpiderman‚Äú betont die √§sthetische Seite der Spinnenbewegung, das durch-die-Luft-Schwingen an langen F√§den und die enorme Kraft dieser Tiere. ‚ÄěArrack attack‚Äú setzt auf die altbekannten Gruselbilder: Die Spinne in extremer Ver¬≠gr√∂√üerung wie unter dem Mikroskop, ihre bedrohliche Mund¬≠√∂ffnung mit den Cheliceren (Kieferwerkzeuge, die wie Greifzangen benutzt werden und aus denen das Gift austritt).

Die Spinne, der in unseren Breiten die gr√∂√üte Bedeutung zukommt, ist die gemeine Hauswinkelspinne (Tegenaria atrica). Urspr√ľnglich in Spanien beheimatet, wo sie ausschlie√ülich im Freien lebt, hat das Schicksal sie in die k√ľhleren n√∂rdlichen Gefilde Europas verschla¬≠gen. Hier bevorzugt sie als Lebensraum die H√§user der Menschen, besonders Kellerr√§ume, Terrassenwinkel und Ecken unter Balko¬≠nen. (Nat√ľrlich w√ľrde Tegenaria sich gerne auch hinter unserem Wohnzimmerschrank ansiedeln; da Spinnweben jedoch der Inbegriff der Unsauberkeit sind und jeder ordentlichen Hausfrau nur Schande bringen, hat sie dort wenig Chancen, ungest√∂rt zu bleiben.) Der Name Hauswinkelspinne sagt jedenfalls aus, wo sie am liebsten ihre kleinen Netzdecken baut. Diese Netze laufen in eine R√∂hre aus, die zum Schlupfwinkel f√ľhrt. Tags√ľber sieht man die Spinne kaum, nachts sitzt sie meist im Netz.

Zweifellos ist Tegenaria die Spinne mit dem h√∂chsten Schreckwert in unseren Breiten. Sogar der Arachnologe W.S. Bristow berichtet, dass er nie die Furcht vor der sehr langbeinigen kommunen Haus¬≠spinne √ľberwinden konnte. Selbst das von ihm in solchen F√§llen angewandte Rezept dagegen, n√§mlich das betreffende Tier zu essen, zeigte bei Tegenaria keine nachhaltige Wirkung.

Was aber erschreckt die Menschen? Die Situation ist typisch: Morgens kommt man verschlafen ins Badezimmer, und da sitzt groß und schwarz eine Spinne in der Badewanne. In aller Regel handelt es sich dabei um die Hauswinkelspinne. Vor allem im Herbst streifen die Männchen, die im Verhältnis zum Körper besonders lange Beine haben, auf der Suche nach einem Weibchen des Nachts durchs Haus und fallen dabei zuweilen aus Versehen in Badewanne, Dusche oder Waschbecken. Nun werden ihnen ihre starken Borsten an den Beinen zum Verhängnis. Damit können sie zwar gut im Fadengewirr ihrer Netze herumspazieren, die glatte Wand der Badewanne können sie aber nicht erklimmen. Die Spinne sitzt in der Falle. Wohlgemerkt: Sie ist in die Wanne abge­rutscht und keinesfalls aus dem Ausfluss geklettert.

Den Menschen erschreckt auch das schnelle, unkontrollierte Weg¬≠rennen und abrupte Stehenbleiben. Dabei handelt es sich nicht um ein heimt√ľckisches ‚ÄěLauern‚Äú, was wir gerne auf das Tier proji¬≠zieren, sondern um ein schlichtes physiologisches Problem. Die Spinne hat in der relativ starken Beinmuskulatur einfach zu wenig Mitochondrien, deshalb kann sie nicht genug Energie produzieren zum Weiterlaufen. Sie muss eine Pause machen wie ein alter Raucher mit Schaufensterkrankheit.

Die Hauswinkelspinne verdient auch Bewunderung. Nicht nur, dass sie perfekt konstruierte Netze baut und eine Unmenge l√§stiger Insekten wegf√§ngt, sie wurde bis 1987 im Guinness Book of World Records als die schnellste Spinne der Welt gef√ľhrt mit 1,17 Meilen pro Stunde. Diese Ehre wurde sp√§ter den ‚ÄěSonnenspinnen‚Äú (Solifugiden), die in Afrika und im Nahen Osten beheimatet sind zuerkannt, die tats√§chlich gar nicht zur Gattung der Spinnen ge¬≠h√∂ren.

Im September 1999 filmte der Schweizer Hans Moor eine Haus¬≠winkel¬≠spinne beim Verspeisen, genauer: beim Aussaugen eines 14 cm langen Regenwurms. Auch bei der Nahrungsaufnahme ist Tegenaria viel schneller als andere Spinnen, was daran liegt, dass sie ihre Klauen (Cheliceren) den Opfern mehrfach in den Leib schl√§gt und mit ihnen in den Eingeweiden herumr√ľhrt, um die Wirkung der Verdauungss√§fte zu beschleunigen.

Es gibt also gen√ľgend Gr√ľnde, sich auch als hom√∂opathischer Arzt mit Tegenaria atrica zu besch√§ftigen, sei es die weit verbreitete Spinnenangst und der Ekel oder die Faszination und Bewunderung f√ľr ihre erstaunlichen Leistungen. Immerhin gibt es √ľber 35.000 Spinnen¬≠arten, von denen meines Wissens bisher nur 10 in der hom√∂opathischen Materia medica erw√§hnt werden. Da ist es doch eigentlich erstaunlich, dass die gemeine Hauswinkelspinne, die wir von allen Spinnenarten am h√§ufigsten zu Gesicht bekommen, nicht dabei ist. Das wollen wir hiermit √§ndern.

 

Mythologischer Hintergrund

Die junge Lydierin Arachne, Tochter des Idmon von Kolophon, war in ganz Lydien wegen ihrer Kunstfertigkeit am Webstuhl bekannt. Sie behauptete, sich in ihrer Kunst sogar mit Athene, der G√∂ttin des Handwerks messen zu k√∂nnen. Athene besuchte das M√§dchen in Gestalt einer alten Frau und warnte sie vor den Gefah¬≠ren einer solchen Anma√üung. Als Arachne diesen Rat verschm√§hte, zeigte sich die G√∂ttin in ihrer wahren Gestalt, und ein Wettstreit begann. Die G√∂ttin wob verschiedene Legenden, in denen Men¬≠schen von den G√∂ttern wegen ihrer Anma√üung bestraft worden waren. Arachne bildete als Gegenst√ľck einige Skandale aus dem Olymp fehlerfrei nach. Athene hatte sich zun√§chst nur √ľber die Prahlerei des M√§dchens ge√§rgert. Als sie aber feststellen musste, dass Arachnes Geschick ihrem eigenen tats√§chlich nicht nachstand, geriet sie in Wut, riss das Webst√ľck des M√§dchens in St√ľcke und begann, sie mit ihrem Weberschiffchen zu schlagen. Arachne konnte die Bestrafung nicht verwinden und erh√§ngte sich. Zur Vollendung ihrer Rache verwandelte die G√∂ttin ihre Rivalin in eine Spinne, der aber die Begabung des Webens unvermindert erhalten blieb. (Lexikon der antiken Mythologie. Reclam Stuttgart 1974)

 

Pharmazeutische Herstellung

Die Pr√ľfsubstanz wurde vom Labor Remedia in Eisenstadt (√Ėster¬≠reich) durch Herrn Mag. pharm. Robert M√ľntz hergestellt. Dazu wurde das ganze Tier bis zur C3 verrieben und dann fl√ľssig weiter¬≠potenziert bis zur C30.


Die Pr√ľfer

Pr√ľfer Nr. 1, weiblich, 42 Jahre
Pr√ľfer Nr. 2, weiblich, 36 Jahre (Placebo!)
Pr√ľfer Nr. 3, weiblich, 35 Jahre
Pr√ľfer Nr. 4, weiblich, 38 Jahre
Pr√ľfer Nr. 5, weiblich, 38 Jahre
Pr√ľfer Nr. 6, weiblich, 39 Jahre
Pr√ľfer Nr. 7 , weiblich, 28 Jahre
Pr√ľfer Nr. 8, weiblich, 39 Jahre
Pr√ľfer Nr. 10, m√§nnlich, 31 Jahre
Pr√ľfer Nr. 13, weiblich, 39 Jahre
Pr√ľfer Nr. 14, weiblich, 45 Jahre

Durchschnittsalter 37 Jahre, 10 Pr√ľferinnen und 1 Pr√ľfer. Alle Pro¬≠banden waren √Ąrzte in Weiterbildung zum Erwerb der Zusatz¬≠be¬≠zeichnung Hom√∂opathie.

Die einmalige Placebogabe sollte vor allen Dingen die Auf¬≠merk¬≠samkeit der Probanden und Pr√ľf√§rzte erh√∂hen, die sich dadurch immer der M√∂glichkeit bewusst waren, dass es auch Placebo sein k√∂nnte, was sie pr√ľfen. Keinesfalls ging es darum, den Kriterien einer allopathischen Medikamentenpr√ľfung zu entsprechen.

 

Durchf√ľhrung

Eine ausf√ľhrliche Beschreibung der Methodik einer Arznei¬≠mittel¬≠pr√ľfung w√ľrde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Wir hielten uns an Hahnemanns Anweisungen im Organon ¬ß¬ß 105 ‚Äď 142. F√ľr die praktische Durchf√ľhrung war das Buch von Jeremy Sherr ‚ÄěThe Dynamics and Methodology of Homoeopathic Provings‚Äú, Dynamis Books 1994, sehr hilfreich.

Die Probanden wurde von 8 Pr√ľf√§rztinnen und Pr√ľf√§rzten super¬≠vidiert, die alle die Zusatzbezeichnung ‚ÄěHom√∂opathie‚Äú haben. So hatte kein Pr√ľfarzt mehr als 2 Pr√ľfer zu betreuen.

Zu Beginn wurde die vollst√§ndige hom√∂opathische Anamnese der Pr√ľfpersonen aufgenommen. Anschlie√üend wurden in einer 7‚ÄĎt√§gigen Beobachtungszeit all diejenigen Symptome aufgezeich¬≠net, die ohne Gabe eines Arzneimittels auftraten. Dann erst wurde die Pr√ľfsubstanz in einer C30 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 3-mal t√§glich eingenommen, wenn sich keine Symptome zeigten. Beim Auftreten von Pr√ľfsymptomen wurde die weitere Einnahme sofort gestoppt. In der ersten Woche danach sollte ein t√§glicher pers√∂nlicher Kontakt mit dem Pr√ľfarzt stattfinden, der nur in Ausnahmef√§llen auch telefonisch sein konnte. Dieser Kontakt wurde danach seltener, sollte allerdings mindestens 1-mal pro Woche stattfinden, bis keine Symptome mehr auftraten. Sowohl Pr√ľfarzt als auch Pr√ľfer notierten die Symptome in ein eigenes Tagebuch. Nach Beendigung der Pr√ľfung wurden die Symptome in einer 3er-Gruppe ausgewertet, die aus Pr√ľfer, Pr√ľfarzt und einem weiteren hom√∂opathischen Arzt bestand. Aufgabe dieser Gruppe war es, festzulegen, welche Symptome endg√ľltig als Pr√ľfsymptome gewertet wurden. Am Ende der Pr√ľfung wurden in der gesamten Gruppe alle Symptome zusammengetragen, die Erfahrungen dis¬≠kutiert und die Pr√ľfsubstanz bekannt gegeben.

In der Dokumentation ist jedes Symptom mit der Zeitangabe seines Auftretens versehen, gerechnet ab der ersten Dosis, die Symptome hervorgerufen hat. Die Zeitangabe ist folgenderma√üen verschl√ľs¬≠selt: TT:SS:MM (TT=Tage; SS=Stunden; MM=Minuten). Der erste Tag ist ‚Äě00‚Äú; z.B. 04:06:10 bedeutet vier Tage, sechs Stunden und zehn Minuten nach Beginn der Arzneimittelpr√ľfung. Nach dem ersten Tag wurde auf die Minutenangabe verzichtet. Symp¬≠tome, die lange Zeit nach dem Pr√ľfungsbeginn auftraten wurden zum Beispiel mit 60:xx:xx (sechzig Tage nach Beginn) versehen.

 

Ausgewählte Symptome 

Pr√ľferin 5 hat offensichtlich sehr sensibel auf das Mittel reagiert, deshalb m√∂chte ich auf ihre Symptome n√§her eingehen. Schon vor Einnahme der Pr√ľfsubstanz, in der Nacht, nachdem sie abends die Globuli lediglich umgef√ľllt hatte, wachte sie um 2 Uhr auf mit dem ‚Äěunguten Gef√ľhl‚Äú, es k√∂nnten Spinnen im Zimmer sein. Gleich¬≠zeitig sp√ľrte sie kurzandauernde, stechende Schmerzen im rechten Unterbauch, die so regelm√§√üig auftraten wie eine Leuchtturmfeuer. Gleich bei Einnahme des Mittels hatte sie einen √§hnlichen Schmerz f√ľr eine Viertelstunde im linken Unterbauch. Auch einige andere Pr√ľfer haben √ľber Schmerzen im Unterbauch, oft mit Bl√§hungen, stechend oder krampfartig, berichtet. Stechende Schmerzen traten bei unserer Pr√ľferin auch mehrfach in der Herzgegend auf. Das wurde auch von einer zweiten Pr√ľferin berichtet, und zwar 2-mal direkt nach Einnahme der Globuli. Auch an den Extremit√§ten wur¬≠den von vielen Pr√ľfern immer wieder kurzzeitige stechende Schmerzen beschrieben, h√§ufig in der Gegend des rechten Knies, aber auch im Sprunggelenk, im Unterschenkel, in den Zehen und Fingerkuppen. Immer wieder kribbelte es, besonders in H√§nden und F√ľ√üen, oft trat ein Juckreiz oder ein Brennen auf an verschie¬≠denen K√∂rperstellen.

Ein kurzandauernder Schwindel bei Kopfdrehung oder bei Blick¬≠wendung trat bei 2 Pr√ľfern jeweils kurz nach Mitteleinnahme auf. Es wurde viel √ľber Kopfschmerzen geklagt, besonders in der Stirn und besonders links, auch hier meist von stechendem Charakter. Schmerzen und Stechen auch im linken Auge sowie im rechten und im linken Ohr. Der Geruchssinn war verst√§rkt, in der Nase h√§ufig Schnupfensymptome von fraglicher Bedeutung. Allerdings wurde ein Pr√ľfer am Tag nach Mitteleinnahme krank mit einer heftigen Erk√§ltung, so wie er das h√§ufig hat. Wir nahmen an, dass das Mittel in das Prodromalstadium eines viralen Infekts gegeben wurde, und beschlossen, die Symptome nicht zu werten. Dennoch schrieb der Pr√ľfer weiter flei√üig auf und nahm das Mittel ein halbes Jahr sp√§ter noch einmal. Und siehe da, auff√§llige Symptome traten noch ein¬≠mal in genau der gleichen Weise auf, wie z.B. ‚Äěein r√∂tlich-schuppender Herd von ungef√§hr 1 cm Durchmesser am linken Ober¬≠arm medial, der nach Wochen wieder verschwindet und eine braun-gelbliche Pigmentierung hinterl√§sst, die √ľber Monate beste¬≠hen bleibt.‚Äú Daraufhin beschlossen wir, alle Symptome dieses Pr√ľ¬≠fers zu registrieren, im Text sind sie mit 10a und 10b unter¬≠scheidbar.

Im Gesicht traten viele Pickel auf und auch wieder Brennen, Jucken sowie Herpes.

Unsere Pr√ľferin 5 berichtet √ľber eine ausgepr√§gte Verstopfung mit hartem, knolligem Stuhl, die sofort nach Mitteleinnahme auftrat und √ľber ein halbes Jahr lang anhielt. Andererseits hatte eine andere Pr√ľferin h√§ufiger heftigen, pl√∂tzlichen Stuhldrang.

Ein dramtisches Ereignis schildert eine Pr√ľferin 4 Tage nach Mitteleinnahme: Sie hatte abends nach Geschlechtsverkehr eine pl√∂tzlich einsetzende Herzarrhythmie mit Frequenzen zwischen 90 ‚Äď 110 / min, die eine ganze Zeit lang anhielt, dabei ver¬≠st√§nd¬≠licherweise Angst. Das Herzklopfen wurde auch in der rechten Thoraxseite empfunden mit dem Gef√ľhl, als ob es in der Brust trommelt oder als ob der Thorax durchgeschnitten w√ľrde. W√§hrend der Zeit der Arrhythmie (ungef√§hr eine Stunde) musste sie viermal gr√∂√üere Portionen Wasser lassen.

Auf der Geist- und Gem√ľtsebene wird immer wieder von einer gro√üen Gelassenheit trotz √§u√üerer Stressbelastung gesprochen, aber auch von unbeherrschter Reizbarkeit, besonders im Umgang mit den eigenen Kindern. Ein Pr√ľfer fand es bemerkenswert, dass er am zweiten Tag nach Mitteleinnahme bei ganz ruhiger und gelassener Stimmung √ľber Tod und T√∂ten nachdachte. Und das T√∂ten ist sicher das zentrale Thema im Spinnenleben, ohne T√∂ten keine Nahrung, und ohne Nahrung keine Spinne. Die Spinnen sind Spezialisten im Jagen und T√∂ten, kein anderes Tier hat aus¬≠ge¬≠kl√ľgeltere Methoden der Jagd und Fallenstellung.

Die Träume sind bemerkenswert; mehrfach wird von Spinnen geträumt, es gibt viel Gewalt, und auch der Teufel tritt öfters auf. 3 Beispiele:

Im Traum graben sich verschiedene Leute eine Unterkunft in den Sand oder bauen sich lange, Iglu-artige Gebilde. Ich grabe mir ein Loch in den Sand und √ľberlege, ob ich da √ľbernachten soll. Schaut nicht sehr einladend aus.

(Pr√ľferin 5)

(Viele Spinnen bauen sich tatsächlich solche Behausungen.)

Im Traum besteht beim Zubereiten eines asiatischen Fertiggerichts der Nachtisch aus einer festen Substanz, ähnlich getrockneter Ananas. Im Begleittext der Verpackung wird das als Delikatesse beschrieben, nämlich als getrocknetes Herzmuskelfleisch von Gefallenen des zweiten Weltkriegs.

(Pr√ľfer 10b)

(Einige Spinnen h√§ngen, wenn sie satt sind, ihre Beute in eine ‚ÄěSpeisekammer‚Äú; gut eingesponnen, versteht sich!)

Tr√§umt von einem akrobatischen Tanz mit einem Mann und wei√ü, dass dieser sie anschlie√üend umbringen wird, hat kein unangeneh¬≠mes Gef√ľhl dabei.

(Pr√ľferin 14)

(Das Sexualleben der Spinnen ist sehr aufregend, besonders f√ľr das M√§nnchen, das immer sehr viel kleiner ist als das Weibchen und deshalb bei der Kontaktaufnahme durch ritualisierte T√§nze, Klopf¬≠zeichen und dergleichen auf sich aufmerksam machen muss, damit es nicht ‚Äěaus Versehen‚Äú gefressen wird. Dennoch passiert es oft, dass das M√§nnchen dann eben nach dem Geschlechtsakt dran glau¬≠ben muss.)

Bei den Allgemeinsymptomen f√§llt auf, dass Tegenaria offensicht¬≠lich ein warmes Mittel ist, es wird Verlangen nach frischer Luft beschrieben oder das Gef√ľhl, dass es im Raum zu hei√ü sei.

 

== Die Arzneimittelpr√ľfung von Tegenaria atrica ==

Geist und Gem√ľt

Reizbarkeit bei Kleinigkeiten, quengelig, macht dem Ehemann Vorw√ľrfe
4, 01:12:xx

Sehr wach morgens, sonst nie (Morgenmuffel)
4, 03:00:xx

Gereizt bei Kleinigkeiten, ungeduldig mit dem Sohn
4, 03:12:xx

Stimmung gut trotz sehr stressiger Arbeit
5, 00:12:45

Gelassenheit trotz Stress
5, 04:xx:xx

Erwachen gegen 3 Uhr, leichtes Magendr√ľcken, innere Unruhe, Getriebensein
5, 04:20:xx

Stimmung unruhig, unzufrieden
5, 05:xx:xx

Unzufrieden, ‚Äěknatschig‚Äú, schafft nichts ‚Äď vor der Regel (sonst emsig vor der Regel)
5, 08:xx:xx

Streits√ľchtig, gereizter, offensiver
7, 00:08:30

F√ľhlt sich durchl√§ssiger und verbundener mit allem
7, 01:08:30

Abneigung gegen Gesellschaft (geht nicht ans Telefon)
7, 03:xx:xx

Möchte allein sein
7, 03:xx:xx

H√∂henangst: Angst und Schwei√üausbr√ľche beim Fahren mit einer Gondel
7, 04:xx:xx

Furcht in engen Räumen: Angst im Fahrstuhl, lieber Treppen gelaufen
7, 05:xx:xx

Kontrollzwang (ob der Wasserkocher ausgeschaltet ist etc.)
7, 08:xx:xx

Trotz gro√üer M√ľdigkeit nach zu kurzem Nachtschlaf beim Wochen¬≠endeinkauf ganz gelassen (was sie normalerweise reizbar machen w√ľrde)
8, 07:xx:xx

Trotz Stress im Labor sehr gelassen
8, 10:xx:xx

Vergisst einen Termin, obwohl er im Kalender eingetragen war, völlig gelassen
8, 05:02:xx

Vergisst beim Telefonat, was sie sagen wollte, den eigentlichen Grund des Anrufs
8, 06:08:xx

Unbeherrscht und unangemessen gereizt, während sie die kleine Tochter ins Bett bringt
8, 11:10:xx

Beim Spaziergang mit der kleinen Tochter leicht gereizt, unaus­geglichen
8, 14:xx:xx

Ausfallend und dem√ľtigend gegen√ľber der 14-j√§hrigen Tochter, unangemessen laut und unbeherrscht (‚Äěich wei√ü nicht, was in mich gefahren ist‚Äú)
8, 15:03:xx

Abneigung gegen geistige Arbeit: Hausarbeit macht sie bereitwillig und konsequenter als sonst, aber mangelndes Interesse am Lernen, schl√§ft √ľber B√ľchern, die vorher spannend und fesselnd waren, ein.

8
Tags√ľber mehrfach Gedanken √ľber Tod und T√∂ten, dabei ruhige und gelassene Stimmung#
10b, 02:xx:xx

Verstärkte Reizbarkeit mit emotionaler Empfindlichkeit an 3 Tagen, besonders gegen 16 Uhr

14
Zeitgleich mit einer Erk√§ltung Gef√ľhl, alles sei unwirklich, wie im Film, als stehe sie neben sich. Sie f√ľhlt sich unsicher in gewohnter Umgebung (Praxisr√§ume) und unsicher in bezug auf die eigene Person. Farben werden als extrem glei√üend wahrgenommen und es besteht Lichtscheu mit dem Bed√ľrfnis, die Augen zu schlie√üen
14, 10:xx:xx und 11:xx:xx

Kann Zusammenh√§nge nicht herstellen, ‚Äěschwer von Begriff‚Äú, f√ľhlt sich ‚Äěwie in Watte gepackt‚Äú
14, 11:xx:xx

Allgemein bessert sich die Stimmung durch Ablenkung
14

 

Schwindel

Merkw√ľrdiger Schwindel bei Drehen des Kopfes und bei Blick¬≠wendung, Orientierungslosigkeit
4, 00:01:20

Kurzer Schwindel bei Blickwendung
4, 00:05:10

Leichter Schwindel wie nach schnellem Kopfdrehen
10b, 00:00:30

 

Kopf

Kribbeln behaarter Kopf am Scheitel beim Essen eines Brötchens
1, 00:02:15

Kopfschmerz √ľber dem linken Auge
5, 02:02:xx

Stirnkopfschmerz links
5, 02:09:xx

Stirnkopfschmerz links stärker
5, 02:11:xx

Stirnkopfschmerz links stechend, fingerkuppengroß
5, 06:09:xx

Morgens nach dem Aufstehen Druckgef√ľhl, dumpfes Gef√ľhl, als ob das Gehirn zu gro√ü sei, als ob sie Alkohol getrunken h√§tte f√ľr 15 min
7, 02:xx:xx

Gef√ľhl, der Kopf √∂ffne sich nach oben (zu Gott)
7, 01:08:30

Stechende, pulsierende Empfindungen an der rechten Schl√§fe und √ľber dem rechten Auge
8, 01:12:xx

Pickel ohne Eiter an der rechten Schläfe
8, 02:20:xx

Dumpfer, leichter Kopfschmerz, obere Stirnhälfte bis Haaransatz, wie ein breites Band
8, 02:22:xx

Schwacher Stirnkopfschmerz, zieht nach unten und dr√ľckt auf die Augen8, 03:00:xx

Stechen wie von einer haarfeinen Nadel links am Haaransatz, in der Tiefe des Schädels abnehmend
8, 03:00:xx

Stechen von vorne nach hinten, Ein- und Austrittsstelle sp√ľrbar
8, 03:01:xx

Beginnender Kopfschmerz am Scheitel am Ende des Volleyball­spielens
8, 08:05:xx

Kopfschmerz am Scheitel so intensiv, dass sie keine Lust hat, in die Sauna zu gehen. Kann im Bett nicht flach liegen, muss den Kopf hoch lagern.
8, 08:10:xx

Kopfschmerzen unterschiedlicher Intensität, schlimmer beim ruck­artigen Aufstehen, schlimmer beim Niesen
8, 09:00:xx

Dumpfer Kopfschmerz rechts frontal-lateral, von 11 ‚Äď 16 Uhr zu¬≠neh¬≠mend, bis 18 Uhr abnehmend. Dieser Kopfschmerz ist bekannt und tritt normalerweise 1- bis 2‚ÄĎmal pro Woche auf. Nach Ein¬≠nahme des Pr√ľfungsmittels trat er jedoch f√ľr 7 Wochen nur noch sehr selten und stark abgeschw√§cht auf.
10, 00:03:00

 

Auge

Schmerzen im linken Auge bis in die Wange und das linke Ohr ziehend
5, 32:12:xx

Brennen der Augen
3, 40:12:30

Druck auf dem linken Augapfel
8, 03:01:00

Stechen und Juckreiz im linken Auge mit Fremdk√∂rpergef√ľhl im inneren Augenwinkel, Reiben bessert nicht
8, 15:00:xx

Stechen im linken inneren Augenwinkel
8, 16:14:xx

Stechen im linken inneren Augenwinkel f√ľr 25 min.
8, 17:23:xx

 

Ohr

Starker und kurzer Schmerz im rechten Ohr
5, 17:04:xx

Schmerz im linken Ohr
5, 32:xx:xx

Gef√ľhl, als ob Wasser im rechten Ohr w√§re, H√∂rverm√∂gen normal
3, 00:12:55 und 01:06:30 und 01:16:00

Rechtes Ohr windempfindlich
3, 01:06:30

K√§ltegef√ľhl im linken Geh√∂rgang ohne √§u√üerlich K√§lte
3, 14:xx:xx

Unregelmäßiger, mittelhoher Piepton im rechten Ohr nachts um 0 Uhr 20 beim Liegen auf der rechten Seite (verstärktes Symptom bei bekanntem Tinnitus)
10b, 03:16:xx und 05:16:xx (der Ton verschwindet im Stehen)

 

Gesicht

Trockene Stelle an der linken Nasolabialfalte
4, 08:xx:xx

Haut um den Mund roh und rau
5, 18:08:xx

Kribbeln um die Lippen herum und Herpes Unterlippe, der schneller als gew√∂hnlich abheilt (nach 3 ‚Äď 4 Tagen)
1, 00:02:00

Brennen der Haut beim Auftragen der √ľblichen Tagespflege
6, 00:16:00

Pickel (Follikulitiden)
6, 03:xx:xx

Brennen der Haut ohne Cremekontakt
6, 06:xx:xx

Neue Pickel Wangen
6, 14:xx:xx

Pickel haben sich verstärkt
6, 15:xx:xx und 16:xx:xx

Noch mehr Pickel
6, 17:xx:xx

Pickel abgeheilt
6, 18:xx:xx

Nur wenige Pickel Wangen
6, 26:xx:xx

Pickel an den Wangen, eitrig, dick und schmerzhaft, mehr als die vorherigen
6, 46:xx:xx bis 49:xx:xx

Pickel am Kinn
7, 01:08:30

Juckende Ausschläge an verschiedenen Stellen im Gesicht. Rötung und Schwellung zunächst am Kinn, dann auch rechte Wange
7, 02:xx:xx

Juckreiz im Gesicht wird weniger, daf√ľr mehr Pickel
7, 03:xx:xx

Sehr viele Pickel im Gesicht, v.a. linksseitig, der Juckreiz ist weg
7, 04:xx:xx

Akne beide Wangen, Stirn √ľbers√§t mit Pickeln
7, 04:xx:xx

Beim Spaziergang im Bereich des linken Wangenknochens inner¬≠liches Druckgef√ľhl, wie Taubheitsgef√ľhl nach lokaler Bet√§ubung oder Sto√üverletzung
8, 04:13:xx

Auf der linken Wange roter Fleck, leicht erhaben, schmerzlos, kaum sp√ľrbares Spannungsgef√ľhl
8, 17:00:xx

 

Mund

Unwillk√ľrlich stark auf die Zunge gebissen, links
5, 02:09:xx

Unwillk√ľrlich stark auf die Zunge gebissen, rechts
5, 03:12:xx

Herpesbläschen am rechten Gaumenbogen in Zahnnähe, heiße Getränke verschlimmern
5, 13:05:xx f√ľr 3 ‚Äď 4 Tage

Speichelfluss vermehrt rechts
3, 01:06:30

Mundtrockenheit den ganzen Tag
3, 02:00:00

 

Zähne

Nachts aufgewacht, da die Z√§hne sich belegt anf√ľhlen
6, 00:09:00

Letzter Backenzahn im linken Unterkiefer beginnt zu schmerzen, warmer Tee verschlimmert
8, 05:13:xx

 

Hals

Druckgef√ľhl im Hals f√ľr 15 min, als ob der Hals zu eng sei f√ľr die Organe
7, 02:xx:xx

 

Hals, √Ąusserlich

Ziehen am seitlichen Hals rechts, hoch bis hinter das Ohr
3, 00:12:55

Ziehender Schmerz am Hals links, konnte den Kopf schwer drehen
3, 02:01:35

Pickel mit Eiter (Follikulitis)
6, 02:xx:xx

Pickel mit Eiter verstärkt
6, 03:xx:xx bis 05:xx:xx

neue Pickel
6, 06:xx:xx

 

Magen

Erwachen gegen 3 Uhr, leichtes Magendr√ľcken, innere Unruhe, Getriebensein
5, 04:20:xx

√úbelkeit wie schwanger
5, 13:04:xx

Appetitlos bis zum 5. Tag
1, 01:00 bis 05:00

Sehr viel Durst den ganzen Tag
3, 02:00:00 und 03:00:00

Guter Appetit bei Bauchkrämpfen
3, 04:23:30 und 05:01:10

Weniger Appetit
6, 03:xx:xx und 05:xx:xx bis 08:xx:xx

Durstlos (trinkt sonst 3l)
7, in der 1.Woche

√úbelkeit nach fettem Kuchen
7, 03:x:xx

√úbelkeit, warmer Tee bessert
7, 03:15:00

Weniger Durst als sonst (weniger als eine Tasse bis zum Abendbrot)
8, ca. 2. und 3. Woche

Morgens viermal erbrochen, Übelkeit treibt aus dem Bett (gleich­zeitig grippaler Infekt)
14, 10:xx:xx

Auffallend lange Appetitlosigkeit bei der Erkältung
14

 

Abdomen

Schmerz in der linken Fossa iliaca bei Einnahme des Mittels
5, 00:00:00 bis 00:00:15

Schmerz wie oben
5, 00:02:45

Ziehender Schmerz im linken Unterbauch, Druck verschlimmert
5, 00:05:15

Ziehender Schmerz im linken Unterbauch, kommt plötzlich und geht plötzlich
5, 00:11:45

Kleiner, stechender Schmerz in der linken Fossa iliaca
5, 02:06:35

Kurzer stechender Schmerz im rechten Unterbauch
5, 15:03:xx

Stechende Schmerzen im Unterbauch, links > rechts
5, 24:20:xx

Schmerz rechte Leiste beim Dehnen
3, 00:13:05

Stechende Schmerzen in Anfällen, Bauchkrämpfe, am Ende Übelkeit3, 04:18:10

Das gleiche, mit Blähungen ohne Flatus
3, 04:23:30

Das gleiche, mit Sch√ľttelfrost am Ende
3, 05:01:10

Das gleiche, abgeschwächt
3, 05:04:30 05:05:00 05:08:30 05:12:30

Ziehen in der rechten Leiste beim Gehen
3, 05:11:30

Am Abend Bauch stark aufgebläht
3, 05:14:00

Bauchschmerzattacke
3, 05:23:00 06:03:30 06:04:00 07:xx:xx

Schmerzen und Druckempfindlichkeit beim Laufen und bei Ersch√ľtterung
3, 06:12:00 06:14:30

Bauch noch druckschmerzempfindlich
3, 08:00:00

Blähungen
3, 16:10:xx

Blähungen
6, 08:xx:xx bis 11:xx:xx

Pl√∂tzlich auftretende kneifende Schmerzen im Unterbauch wie bei eingeklemmten Bl√§hungen, aber kaum Gasabgang. Zunahme der Schmerzen, stechend, in die Schamgegend ziehend. Stechen im linken Unterbauch; Druck, Ausstrecken und Laufen ver¬≠schlim¬≠mern, ruhig Sitzen verbessert. Danach dr√§ngender Stuhl, ge¬≠schossartig entleert, mit Winden, d√ľnn und breiig. Danach ist das Bauchkneifen verschwunden.
8, 18:10:xx bis 18:12:xx

Laut knurrende Darmger√§usche, auch f√ľr andere h√∂rbar (gel√§ufiges Symptom, verst√§rkt)
10a, 00:07:30

Schmerzhafte Blähungen im Unterbauch nachts um 0 Uhr 10, nach Blähungsabgang besser (geläufiges Symptom, verstärkt)
10a, 00:14:40

3 Tage lang, jeweils nach Genuss von Milch oder Joghurt stinken­der Durchfall mit Bauchschmerzen
10a, 23:xx:xx

 

Rektum

Verstopfung, Stuhl hart und knotig, ganz ausgeprägt, vom 17.10.00-28.3.01
5, 01:xx:xx (Beginn)

Plötzlicher Stuhldrang
8, 11:04:xx

Akuter Stuhldrang, reichlich d√ľnnfl√ľssige Entleerung mit Gasen
8, 12:07:xx, 18:12:xx und 21:11:xx

Akuter Stuhldrang, d√ľnnfl√ľssige Entleerung
8, 12.10:xx

Heftiger Stuhldrang
8, 15:11:xx, 21.:10:xx und 21:11:xx

 

Stuhl

Reichlich Durchfall, d√ľnnfl√ľssig, hellbraun, mit Gas durchsetzt
3, 05:01:00

 

Harnwege

Brennen nach dem Wasserlassen in der Blase
1, 02-03:xx:xx

 

Urin

Geruch s√ľ√ülich
1, 0-2:xx:xx

Farbe intensiv gelb
1, 0:xx:xx

 

Weibliche Genetalien

Fluor rotbraun
1, 05-06:xx:xx

Beginn der Regelblutung am 33. Zyklustag, sonst am 26. - 27.
3, 23:xx:xx

verst√§rkte Abbruchblutung nach einmaligen Ausbleiben der Regel (Schwangerschaftsabort) 6. Woche. Pr√ľferin hatte schon mal einen Abort in der 10. Schwangerschaftswoche
4, 50:xx:xx

Regelblutung stinkt, sonst nie
5, 08:12:xx

Regelblutung ist ausgeblieben
5, 36:xx:xx

Schmierblutung abends, 2 Tage nach Ende der Regel
8, 00:10:xx

Schmierblutung
8, 01:01:xx

Nach dem Stuhlgang mit starkem Bauchdruck reichlich zäher, weißlich-gelber Schleim
8, 18:12:xx und 21:11:xx

Regelblutung heller und d√ľnnfl√ľssiger als sonst
8, 33.13:xx

 

Larynx und Trachea

Heiserkeit nach vielem Sprechen
7, 08:xx:xx

 

Husten

Husten tags√ľber f√ľr drei Tage mit z√§hem, glasigen Auswurf, wie sie ihn sonst nur aus der Heuschnupfenzeit kennt
1, 04:00 bis 07:00

Zunehmend trockener Husten, Haut (Pickel) dabei besser
7, 08:xx:xx

 

Brust

Leichter Stich am Herzen, gleichzeitig Stich an Fingerkuppe
5, 01:07:45

Stechendes und dr√ľckendes Gef√ľhl linke Brust, 3. ICR, zwei Dau¬≠menbreit vom Sternum, Druck verschlimmert
5, 02:06:15

Stich linker oberer Brustkorb, Druck verschlimmert
5, 04:06:xx

Stich unter dem rechtem Rippenbogen in der Mammilarlinie
5, 04:15:xx

Stechender Schmerz rechter Rippenbogen
5, 09:03:xx

Leichtes Stechen in der linken Brust
8, 00:00:01

Stechen in der linken Brust, 5 min. nach der 2. Einnahme von 3 Globuli
8, 00:06.45

Morgens 15 min lang Jucken an einer stecknadelkopfgroßen Stelle am linken Rippenbogenrand
10b, 03:23:55 und 05:06:xx f√ľr ca. 5 min beim Fahrradfahren

Pl√∂tzlich einsetzende Herzarrhythmie (Frequenz 90 ‚Äď 110 / min) mit Angst nach Geschlechtsverkehr, die eine ganze Zeit lang anh√§lt. Das Herzklopfen wird auch auf der rechten Seite empfun¬≠den. Gef√ľhl, als ob es in der Brust trommelt oder als ob man den Thorax durchschneidet. Muss in dieser Zeit (ca. 1 Std.) viermal gr√∂√üere Portionen Wasser lassen
13, 04:xx:xx

 

R√ľcken

Schmerz unterer R√ľcken links
5, 03:11:xx

Steifes Gef√ľhl im Nacken
7, 00:08:30

Morgens, auf dem Bauch liegend, mit Schmerzen im LWS-Bereich aufgewacht, Bewegung verschlimmert (geläufiges Symptom, ver­stärkt)
10b, 01:xx:xx

Am Nachmittag Jucken an einer stecknadelkopfgro√üen Stelle am Thorax laterodorsal rechts f√ľr 20 min
10b, 03:08:xx

 

Extremitäten

Kälteschauer beide Oberarme
1, 00:xx:xx

Lahmes Gef√ľhl in den Waden
3, 03:08:50

Reißende Schmerzen linke Achillessehne bis Mitte der Wade, beim Stehen schlimmer, beim Gehen besser
3, 15:07:xx

Schmerz linke Schulter, kleiner Fleck, Druck verschlimmert
5, 00:00:00 bis 00:00:15

Schw√§che Unterarm, rechts > links. Kribbeln der H√§nde, erstreckt sich in die Unterarme, als ob sich Blut staut, Gef√ľhl wie zu wenig Blut/Blutleere
5, 01:05:xx

Gleiches Gef√ľhl an beiden F√ľ√üen, rechts > links, Gef√ľhl wie hohe Socke (strumpff√∂rmig)
5, 01:06:xx

Kribbelgef√ľhl rechter Ellenbogen und Hand
5, 01:06:xx

Kribbeln F√ľ√üe und untere Wade, nachlassend
5, 01:07:xx

Heftiger Stich im linken Ringfinger, Fingerkuppe, punktförmig wie Nadelstich, desgleichen in der Herzgegend
5, 01:07:45

Mittelfingerkuppe links schmerzhaft
5, 02:13:xx

Stechender Schmerz rechter Fußballen beim Draufstellen
5, 04:20:xx

Stechender Schmerz unter der rechten Kniescheibe
5, 06:09:30

Kleiner Zeh rechts schmerzhaft f√ľr 2 ‚Äď 3 Stunden
5, 08:23:xx

Kleiner Zeh rechts kurz schmerzhaft
5, 10:03:xx

Rechte H√ľfte kurz schmerzhaft
5, 12:02:xx

Ziehender Schmerz im rechten Unterarm, erstreckt sich in den kleinen Finger, mit Schweregef√ľhl im Arm
5, 14:03:xx

Kurzer stechender Schmerz in der rechten Wade, Druck ver­schlimmert
5, 23:xx:xx

Schwellung mit Juckreiz und Ekzem (kleine, punktf√∂rmige Erhebungen) am rechten Handr√ľcken, kalte Luft bessert, W√§rme verschlimmert
7, 01:08:30, zunehmend 02:xx:xx

Extremer Juckreiz beide Handinnenfl√§chen, Kratzen bessert nur f√ľr kurze Zeit
7, 02:xx:xx bis 04:xx:xx

Juckreiz unter den Achseln
7, 02:xx:xx

Brennender Juckreiz am Oberschenkel nach dem Anziehen der Trainingshose (erhitzt nach einem Volleyballspiel)
8, 08:06:xx und 21:06:xx

Kurzzeitiges Stechen im linken Unterschenkel beim Spazieren­gehen
8, 01:13:xx

Morgens im Bett stechender Schmerz an der Innenseite des linken Sprunggelenks
8, 18:21:xx

Am linken Oberarm medial, 1 cm √ľber der Ellenbogenfalte r√∂tlich schuppender Herd von 0,7 x 1 cm Durchmesser, der in den n√§ch¬≠sten Tagen bis auf maximal 2 x 1,5 cm an Gr√∂√üe zunimmt; ver¬≠schwindet nach mehreren Wochen und hinterl√§sst √ľber Monate eine braun-gelbliche Pigmentierung
10b, 04:xx:xx

Nach 10 min Radfahren ziehender Schmerz lateral im rechten Knie f√ľr 5 min.

Am n√§chsten Tag gleicher Schmerz, belastungsunabh√§ngig, schlimmer beim Liegen auf der rechten Seite, h√§lt f√ľr 7 Wochen an
10b, 05:06:xx

Stechender Schmerz an der Innenseite des rechten Knies ungef√§hr im Verlauf der V. saphena magna ca. 3 Tage lang, Verst√§rkung bei √§u√üerem Druck und Druckgef√ľhl im Stehen an dieser Stelle
10a, 15:xx:xx

Morgens beim Treppablaufen stechender Schmerz im rechten Vorfu√ü, extreme √úberstreckung bessert, anschlie√üend Schmerzen im rechten Vorfu√ü f√ľr 3 Tage
10a, 16:xx:xx

R√∂tlich-schuppender Herd am linken Oberarm medial von 0,7 x 1 cm Durchmesser. R√ľckbildung nach ungef√§hr 2 Wochen, anschlie√üend bleibt √ľber mehrere Wochen eine braun-gelbliche Pigmentierung
10a, 28:xx:xx

Schweregef√ľhl in beiden Beinen beim Fahrradfahren und beim Treppensteigen
13, 00:14:30

Ohne Verletzungstrauma schmerzlose Schnittwunde am Mittel¬≠glied des linken Zeigefingers und 1 cm lange schmerzhafte Wunde am zweiten linken Zeh. Von den Schmerzen im Zeh wird sie in den folgenden N√§chten wach. Allergische Reaktion in Form von 2 Quad¬≠deln, nachdem sie die Wunde am Zeh mit einem Pflaster versorgt hat (kennt sie sonst nicht)¬ī
14, 01:xx:xx

Krampfartiger Schmerz im rechten Zeige-, Mittel- und Ringfinger, wird davon um 4 Uhr 30 wach, hat auf der rechten Seite geschlafen
14, 04:xx:xx

Schwellung und brennender Schmerz √ľber dem 2. Metacarpale links, besser durch Druck. Der 1. Zeh ist seitlich geschwollen, K√§lte bessert. (Die Pr√ľferin hatte die gleichen Symptome 97 am rechten Fu√ü bei Erm√ľdungsfraktur; ein nachtr√§gliches MRT erbrachte jetzt: Keine Fraktur, aber Reizzustand)
14, 05:xx:xx

Gro√üfl√§chige, trockene Hautstelle am linken Unterschenkel mit wei√üen Schuppen f√ľr 2 Tage
14, 21:xx:xx


Schlaf

Schlaf nachts tiefer als sonst
3, 02:00:00

Schlaf mit kurzem Aufwachen, schläft gleich wieder ein
3, 10:xx:xx bis 15:xx:xx

M√ľdigkeit
6, 02:xx:xx bis 04:xx:xx

Morgens m√ľde, keine Lust, aufzustehen
8, 03:21:xx

Morgens m√ľde, keine Lust, aufzustehen, sofort wieder einge¬≠schlafen. Gef√ľhl, nicht richtig ausgeschlafen zu sein, obwohl sie 8 Std. geschlafen hat.
8, 04:20:xx bis 04:22:00

Häufiges Wachwerden (23 Uhr, 1.30 Uhr, 2.30 Uhr, 3.40 Uhr)
8, 09:xx:xx

Schon gegen 22 Uhr m√ľde (sonst gegen 23 Uhr)
10b, 00:14:00

Nach dienstlichem Gespräch erschöpfter als sonst
13, 01:08:xx

Fr√ľhzeitiges Erwachen, aber erfrischt
13, 01: 5Uhr45, 02: 6Uhr, 03: 8Uhr (sonntags)

Sehr m√ľde um 16 Uhr, schl√§ft eine Stunde tief (sonst nur 10 Min. mittags)
14, 04:xx:xx und 05:xx:x

Schl√§ft in vielen N√§chten unruhig, w√§lzt sich hin und her, wird immer wieder wach zwischen 2 und 4 Uhr, liest dann auch schon mal f√ľr eine Stunde (gel√§ufiges Symptom, verst√§rkt)
14

 

Träume

Traum vom Reisen
3, 03:18:00 und 11:00:00 und 18:xx:xx

Traum vom Fliegen im Flugzeug
3, 04:18:00 und 12:xx:xx

Traum, dass die verstorbene Mutter der Freundin wieder da sei
3, 18:xx:xx

Traum von alten Symptomen (Apoplex nach Autounfall)
4, 04:xx:xx

Traum vom Unfall ihres Ehemanns
4, 10:xx:xx

Im Traum fällt bei der Untersuchung einer dicken Frau auf, dass auf der einen Seite mehr Fett ist als auf der anderen
5, 02:23:xx

Spinnentraum nachts
5, 04:xx:xx

Im Traum graben sich verschiedene Leute eine Unterkunft in den Sand oder bauen sich lange Iglu-artige Gebilde. Ich grabe mir ein Loch in den Sand und √ľberlege, ob ich da √ľbernachten soll. Schaut nicht sehr einladend aus.
5, 06:20:xx

Spinnentraum ohne Angst: In den Nebengeb√§uden steht altes Ger√ľmpel. Wir tragen einen alten Schrank ins Haus, dabei bemerke ich, dass er schon ganz br√ľchig ist. Neben dem Schrank hat sich eine Spinne h√§uslich eingerichtet, braun, haarig, mittelklein. Ich bringe sie auf sanfte Art nach drau√üen und suche einen geeigneten Ort f√ľr sie aus, von dem ich denke, dass sie sich dort wohlf√ľhlt.
5, 18:18:xx

Im Traum bin ich am Flussufer, vor mir schwimmen Frauen im Wasser. Eine schöne dicke Frau schwimmt nackt. Ich denke, eigentlich hat sie recht, nackt zu schwimmen, aber ich traue mich nicht, das gleiche zu tun.
5, 31:18:xx

Im Traum will der Teufel mit mir sprechen. √úberall, wo ich bin, taucht er pl√∂tzlich auf und stellt sich mir in den Weg. Er sieht schrecklich aus (wie der Ritter in ‚ÄěK√∂nig der Fischer‚Äú). Ich habe Angst, versuche immer, wegzulaufen, aber er findet mich sowieso.
7, 01:xx:xx

Vor uns ist ein Park, darin ein Baum mit, wie ich glaube, K√ľrbis¬≠sen. Als ich n√§her hingucke, sehe ich, dass es menschliche K√∂pfe sind, die ‚Äď das wei√ü ich ‚Äď psychisch Kranken aus der Anstalt nebenan geh√∂ren. Vor uns im Park machen Behinderte einen Aus¬≠flug mit dem Titel ‚ÄěKartoffeln pflanzen im Stadtpark‚Äú. Ich denke an die Urin¬≠mengen, die diese Kartoffeln abkriegen und ekle mich. Die Behinderten tragen Anz√ľge mit dem Aufdruck ‚ÄěAnstalts¬≠insasse‚Äú. Ich denke mir, dass man T-Shirts mit diesem Aufdruck genauso gut vermarkten k√∂nnte wie solche mit anderen Aufschrif¬≠ten.

Plötzlich taucht wieder der Teufel auf, diesmal zwischen den Behinderten.
7, 01:xx:xx

Zwei M√§dchen versuchen in einem Biergarten, mich zu k√ľssen und mir die Kleider vom Leib zu rei√üen. Alle Besucher des Biergartens sehen zu und sind emp√∂rt, geben allerdings mir die Schuld und hel¬≠fen mir deswegen nicht.
7, 02:xx:xx

Ich bin mit einer Freundin auf dem Christopher-street-day, werde von M√§nnern verfolgt und vergewaltigt. Ich will zum Auto fliehen, das ist aber gestohlen worden. Ich wundere mich √ľber die Ver¬≠ge¬≠waltigung, ich dachte, die meisten M√§nner auf dem CSD seien schwul.
7, 04:xx:xx

Ich muss im Traum mein Abitur nachmachen und versuche die ganze Zeit zu vertuschen, dass ich es nicht mehr kann.
7, 05:xx:xx

Alptraum vom Tiefseetauchen, dabei wird ein Mensch von einem Riesenhai gefressen. Mein ehemaliger Chef, ein sehr fordernder Mensch, verlangt, dass weiter getaucht wird, bis ungefähr 10.000 m Tiefe.
10a, 00:xx:xx

Lebhafter Abenteuertraum: Ein Junge mit einer t√∂dlichen Virus¬≠infektion wird gerettet, auch gegen den Widerstand anderer, die den Erkrankten nur beseitigt haben wollen. Dabei das Gef√ľhl: Das ist schwierig, aber man muss doch helfen.
10b, 00:xx:xx

Im Traum besteht beim Zubereiten eines asiatischen Fertiggerichts der Nachtisch aus einer festen Substanz, ähnlich getrockneter Ananas. Im Begleittext der Verpackung wird das als Delikatesse beschrieben, nämlich als getrocknetes Herzmuskelfleisch von Gefallenen des 2. Weltkriegs.
10b, 16:xx:x

Versöhnt sich im Traum mit einer Person, zu der der Kontakt abgebrochen war.
14, 03:xx:xx und 08:xx:xx

Träume von Autos.
14, O5:xx:xx, 06.xx:xx und 18:xx:xx

Tr√§umt von einem akrobatischen Tanz mit einem Mann und wei√ü, dass dieser sie anschlie√üend umbringen wird, hat kein unan¬≠ge¬≠neh¬≠mes Gef√ľhl dabei.
14, 10:xx:xx

 

Schweiss

Nachtschweiß, den sie beim Aufwachen bemerkt
6, 02:13:xx

Nach Fahrradfahren völlig verschwitzt, besonders Oberkörper und Kopf
8, 02:xx:xx, 03:xx:xx und 04:xx:xx

Schwitzt mehr als sonst, hat sich aber auch mehr und schneller bewegt als sonst, ist z.B. gerne ganz schnell Fahrrad gefahren. Schweiß besonders am Rumpf, Gesäß und Gesicht
8, 03:xx:xx

 

Allgemeinsymptome

Verlangen nach frischer Luft, da es im Raum zu warm ist
5, 00:xx:xx und 01:xx:xx

Abneigung gegen √Ąpfel (isst sie sonst sehr gerne)
6, 02:xx:xx bis 12:xx:xx

Verlangen nach Bewegung in frischer Luft
7, 01:xx:xx und 03:xx:xx

Abneigung gegen Fett
7, 03:xx:xx

Gef√ľhl, dass ihr immer zu hei√ü ist
7, 08:xx:xx

Deutlich weniger Verlangen nach Kuchen und Geb√§ck als sonst. Das h√§lt f√ľr 6 ‚Äď 12 Monate an.
8

Mehrfach nach Schlaf am späten Nachmittag ungewöhnlich aktiv bis 0 Uhr 30
14

 

== PR√úFER 2, weiblich, 2.10.64 (Placebo!) ==

Geist und Gem√ľt

schlechte Stimmung
00:xx:xx

 

Kopf

Kopfschmerz occipital, dr√ľckend, Druck > (kennt sie von Infekten)
00:xx:xx

Kopfschmerz occipital
01:xx:xx

 

Ohren

Druckgef√ľhl in den Ohren
01:xx:xx

 

Hals

Kratzen
01:xx:xx

 

Mund

Jucken Gaumendach
01 und 02:xx:xx

 

Larynx

schmerzlose Heiserkeit (sonst nicht bei Erkältung)
02:xx:xx

 

R√ľcken

Gef√ľhl, sie muss sich das Kreuz halten, obere LWS, als ob es durchbricht (immer bei Infekt)
00:xx:xx

 

Abdomen

V√∂llegef√ľhl, Bl√§hungen, Trinken > (sonst auch)
01:xx:xx

 

Haut

juckende Papel am rechten Unterarm u. linke H√ľfte
01:xx:xx

 

Schlaf

unruhiger Schlaf
00:xx:xx

 

Träume

Alpträume, drei intensive Träume
00:xx:xx

Traum, sie sei verliebt
01:00:00

 

Schweiss

viel geschwitzt im Schlaf
00:xx:xx

 

Danksagung 

Mein Dank geht in erster Linie an all diejenigen, die an der Pr√ľfung beteiligt waren, an die freiwilligen Pr√ľfer und Pr√ľferinnen und an die engagierten hom√∂opathischen √Ąrzte, die neben ihrer hom√∂opathischen Praxis die Supervision durchgef√ľhrt haben: Frau Dr. Ursula Dohms, Frau Angelika Gutge-Wickert, Herrn Cornelius Klingenfuss, Frau Dr. Cordula Mai-Zorn, Frau Almut Mehl-Przibylla, Frau Doris Prill-Reimann, Frau Gesine Seck und Frau Ilse Stautner-Kredel.

Herrn Mag. pharm. Robert M√ľntz und seinem Labor Remedia in Eisenstadt, √Ėsterreich danke ich f√ľr die Herstellung des Arzneimittels. Nicht vergessen m√∂chte ich auch Frau Ina Werner, die die Schreibarbeiten √ľbernommen hat.

Herrn Dr. Dipl.-Psych. Hans Zwemke danke ich ganz besonders f√ľr die fachkundige und freundschaftliche Beratung und Unter¬≠st√ľtzung, die mit der Planung der Arzneimittelpr√ľfung begann und mit einem lebendigen Vortrag √ľber die Spinnen in der Hom√∂o¬≠pathie beim letzten Treffen der gesamten Gruppe endete.

 

¬© Dr. G√ľnter Heck, 2003 Berliner Verein hom√∂opathischer √Ąrzte e. V.